Timo Ostdorf bleibt Cheftrainer der Ersten Mannschaft
Timo Ostdorf wird auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie der Ersten Mannschaft von Grün-Weiß Erkenschwick stehen. In den vergangenen Wochen hatte die Gerüchteküche rund um die Personalie des Cheftrainers ordentlich gebrodelt, nachdem in der örtlichen Presse über mögliche Gespräche mit anderen Vereinen berichtet worden war.
Der 39-Jährige bestätigt, dass es entsprechende Kontakte gab, stellt jedoch klar, warum seine Entscheidung erneut auf Grün-Weiß fiel:
„Wie in den letzten Jahren, hörte ich mir auch dieses Jahr einige Angebote an – Das ist doch auch völlig normal. Am Ende habe ich mich wieder für Grün-Weiß Erkenschwick entschieden“.
„Ich habe immer noch Bock auf die Mannschaft, so wie die Mannschaft anscheinend auch auf mich“.
Im Sommer geht Ostdorf damit in seine vierte Saison am Nußbaumweg. Die Gründe für seine Verlängerung erläutert er offen:
„Ich fühle mich hier einfach sehr, sehr wohl. Die Mannschaft, das Umfeld, einfach alles passt hier. Natürlich habe ich mir in den vergangenen Wochen Feedback von Spielern, aber auch vom Verein eingeholt, das klang durchweg positiv und hat mir das Signal gegeben, hier weiterzumachen.“ Dass nach dreieinhalb Jahren noch längst keine Abnutzungserscheinungen zu erkennen sind, habe ihm das gesamte Umfeld deutlich signalisiert. Besonders freut sich der Trainer darauf, die Mannschaft in die 100. Saison des Vereins zu führen.

Auch Sportlicher Leiter Stefan Wiegand zeigt sich sehr zufrieden mit der Verlängerung. Die Gespräche seien durchweg positiv verlaufen, zudem freue er sich, einen so kompetenten Übungsleiter weiterhin bei Grün-Weiß halten zu können.
„Nicht nur ich halte sehr viel von Ossi, auch die Mannschaft hat mir zu 100% bestätigt, dass sie gerne an Ossi festhalten wollen“.
Trotz der aktuell schwierigen Ausgangslage im Aufstiegsrennen in Richtung Kreisliga A will Wiegand den Blick nach vorne richten:
„Wir werden nicht aufgeben und alles versuchen, es in dieser Saison noch zu schaffen. Für das, was Ossi da aufgebaut hat, soll er auch die Früchte ernten. Wenn nicht in dieser Saison, dann in der nächsten“.