GWE spendet 4.000€ an das Kinderpalliativzentrum
Dieser Termin Anfang Januar ist mittlerweile schon Tradition geworden. Am Mittwochmittag trafen sich Ronny Bartusch (Geschäftsführer) und Kassierer Niklas Dittrich mit Nicole Sasse vom Freundeskreis des Kinderpalliativzentrum in Datteln. Komplettiert wurde die Runde vom stellvertretenden Jugendleiter André Schau, der erstmalig die Spendenübergabe begleitete.
Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee tauschte man sich aus, Frau Sasse erzählte von einer Mutter, die im letzten Jahr ihr Kind im Kinderpalliativzentrum verloren hatte, wie dankbar sie dem Team sei. Den Bericht findet ihr unter https://kinderpalliativzentrum.de/zehn-wochen-voller-wunder/.

Dann kam der große Moment, als Ronny Bartusch den Scheck hervorholte – in diesem Jahr ist wieder eine unglaubliche Summe von 4.000€ zusammen gekommen. Bartusch betonte, dass es in diesem Jahr etwas schwieriger war, als in den Jahren zuvor – der Termin und das Wetter seien keine gute Kombination gewesen.
Niklas Dittrich erklärte, wie sich die Summe zusammensetzt: Rund 560€ wurden auf dem Weihnachtsmarkt OERglüht eingenommen. Beim Baumschmücken kamen rund 2.800€ dazu. Eine private Spenderin steuerte 500€ dazu und die restlichen rund 140€ wurden in den Tagen nach dem Baumschmücken am Platz eingenommen. Um eine „runde Summe“ zu erhalten wurden noch ein paar Euro aus der Vereinskasse genommen.

Bei dem abschließenden Rundgang über die Station Lichtblicke wurde eines wieder deutlich: Wir machen alles Richtig! Die Herzlichkeit, mit der wir hier empfangen wurden zeigt, dass jeder Euro gut investiert ist.
André Schau war sichtlich beeindruckt vom Kinderpalliativzentrum: „Es ist erstaunlich, wieviel Herzblut hier in die Station gesteckt wird. Es ist so schön hell, groß und freundlich gestaltet, dass man sich direkt wohlfühlt, obwohl es ja eigentlich ein Ort ist, an dem man nicht gerne sein möchte.“
Auch der OP-Bereich im Anbau ist nun voll einsatzbereit. Durch eine Gesetzesänderung können nun auch Operationen stattfinden, für die es in der Kinderklinik keine Kapazitäten gäbe – dies erleichtere die Arbeit und komme am Ende den Kindern zu Gute.